Ist der Goldpreis manipuliert ?
Lieber Leser,
wie schlimm muss es um Staatsschulden und Währungen, ja um das ganze Finanzsystem bestellt sein, wenn der Goldpreis offenkundig manipuliert wird?
Die Antwort birgt Überraschungen.
Der Bild-Zeitung gebührt das Verdienst, für Anleger ein zuverlässiger Kontra-Indikator zu sein.
Das war zum Beispiel der Fall, als der Goldpreis an einem heißen Tag im August 2011 zum Höhenrausch ansetzte und die Titelseite des Boulevardblatts vor lauter Degussa-Goldbarren mitsamt fetter Überschrift erstrahlte.
Und kaum war der Preis des Edelmetalls am vergangenen Montag wie vom Blitz getroffen abgestürzt, titelte Bild:
„Goldrausch ist am Ende“.
Die vermeintlichen Ursachen waren schnell gefunden.
Chinas Konjunktur schlechter als erwartet.
Drohende zyprische Goldverkäufe,
Schieflagen indischer Investoren.
Langsamerer Anstieg der Verbraucherpreise.
Gold als Anti-Inflationswährung weniger attraktiv,
Prognosen der US-Investmentbank Goldman Sachs .
All das zu diskutieren, hat sich dann schnell wieder erübrigt, weil inzwischen starke Zweifel aufgekommen sind, ob es beim Preissturz mit rechten Dingen zuging.
Trotz Preiseinbruch: Historische Kaufchance für Gold!
Gold ist der einzig sichere Hafen außerhalb des Finanzsystems.
Um diesen für Anleger unattraktiv zu machen, könnte der jüngste Goldpreiseinbruch bewusst herbeigeführt worden sein.
